Als Entwicklung sichtbar wurde

Ist das Know-how echtes Know-how und Erfolg wirklich Erfolg, wenn man diese nicht konkret messen kann? Das ist etwas, worüber ich mir schon seit über einem Jahrzehnt Gedanken mache. Tatsächlich ist dies in meinem Kopf, seit ich mein Studium beendet habe und es die Zeit endete, in der ich Noten für meine geleistete Arbeit bekommen habe.

Messung des Erfolgs

Wenn ein Lernender eine Prüfung oder einen Kurs abschließt, ist es einfach, das Niveau des Erfolges durch numerische Auswertungen zu messen (ich werde Meinung dazu äussern, wie gut die gegebenen Noten das eigentliche gewonnene Know-how des Lernenden beschreiben). Im Arbeitsleben, zum Beispiel im Verkauf, wird die Erfolg anhand der Erreichung der vorgegebenen Verkaufsziele gemessen und bewertet. Zahlen geben konkret an, ob etwas gelungen ist oder nicht. Wie steht es mit Arbeitsaufgaben, wo es unmöglich oder irrelevant ist, den Erfolg mit numerischen Werten zu messen? Wenn die Zahlen stimmen wird meistens nicht mehr genau hinterfragt, welches Wissen sich der Mitarbeiter noch aneignen sollte, um evtl. noch besser zu werden oder andere Weiterentwicklungspotenziale zu entfalten. Wenn jemand Erfolg hat kann es zu der Illusion kommen, dass genügend Know-how vorhanden ist. Für diejenigen, deren einzelne Arbeitsaufgaben mit weniger Erfolgsgeschichten  (z.B. aufgrund von externen Faktoren), wird es einfach mit Mangel an Know-how und der Notwendigkeit zur Schulung verbunden.

Entwicklung und Lernen in Organisationen

In Organisationen, die das Lernen und die Entwicklung von Mitarbeitern messen, ist dies oft die frustrierende Aufgabe der Führungskräfte. Was aber, wenn eine Führungskraft zehn oder Hunderte von unterstellten Mitarbeitern hat, deren Know-how und Kompetenzen überwacht und gezielt gefördert werden sollen? Wenn wir über die Arbeitsbelastung der Führungskraft sowie der Erwartungshaltung Mitarbeiter des Unternehmens nachdenken, kann die Situation aus beiden Blickwinkeln belastend werden. Wenn die Arbeitsbelastung des Vorgesetzten zu hoch ist, ist es offensichtlich, dass das Know-how des Mitarbeiters nicht überwacht und optimal gefördert wird. Darüber hinaus leidet in diesem Fall auch die Organisation selbst, da sie aufgrund unzureichender Personalentwicklung  nicht das volle Potenzialvon ihren Fachkräften abrufen kann. Außerdem wurden die Karrierepfade nicht so optimiert, dass sie dem Expertenpotenzial bestmöglichst entsprechen würden.

Etwa 90% des Lernens geschieht ausserhalb von offiziellen Weiterbildungen, Klassenzimmern und grossen Seminarhallen. Was ist dann der effektivste Weg zu lernen? Ist es effektiv, wenn ein Mitarbeiter von Joensuu nach Helsinki reist, um an einer Vorlesung teilzunehmen. Wenn dieser Mitarbeiter ein von seinem Kollegen geteiltes YouTube-Video anschaut? Oder der Mitarbeiter eigene Wiki-Artikel schreibt? Zumindest eine Spesenabrechnung verzeichnen , die der Firmenbuchhaltung übergeben wird, und der Mitarbeiter kann dieses Training zum eigenen Lebenslauf hinzufügen. Entsprechend wird das informelle Lernen, z.B. das gemeinsame Lernen von Kollegen, oft ausser Acht gelassen und nicht in Organisationen dokumentiert. 

Modernes Lernen

Learning Management Systeme können Ihnen helfen, mit der Entwicklung und Überwachung von digitalen Lernprozessen zu beginnen. Was aber, wenn anstelle von separaten Kursen und Trainings wir uns darauf konzentrieren würden, wie gut unsere Mitarbeiter ihr Know-How in unserer Organisation teilen und mit welchen Lernmethoden das Lernen am meisten unterstützt wird. Es ist 2015 und Technolgie kann uns dabei unterstützen, diese Dinge zu tun und messbar zu machen. Zum Beispiel unterstützt die eLearning-Software Valamis das gemeinsame Lernen und ermutigt die Lernenden zur eigenen Erstellung von Inhalten . Mithilfe von Valamis ist es möglich die Methoden zu überwachen und zu verfolgen, die zu den besten Lernergebnissen führen und welche Art von Lerninhalt das Lernen am effektivsten macht. Valamis fördert auch die Nutzer zum informellen Lernen und zum Teilen des Inhalts, was es leichter macht, die verborgenen Talente innerhalb der Organisation zu erkennen.

Lernen geschieht heute überall! Es gibt daher noch viel Nachholbedarf bei der optimalen Nutzung des gesamten Mitarbeiter Know-Hows. Eine Änderung von Lernkultur in einer Organisation muss allerdings wirklich gewollt sein. 

Maria Vihtkari
Chief Human Resource Officer
 

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